EUROPAMEISTERSCHAFTEN ST.PETERSBURG

Von 17.-25. September fanden in der Nähe von St. Petersburg die Europameisterschaften in Mountainbike Orienteering statt. Das Österreichische Team bestand aus 6 Herren, 2 Damen und einem Betreuer.

Der erste Bewerb fand über die Sprintdistanz in Vyborg statt. Leider wurde ich disqualifiziert, da ich den falschen Kontrollposten zwickte. Ich hatte eigentlich ein sehr gutes Rennen und lag in Führung als ich ins Ziel kam. Bis zum Schluss realisierte ich nicht, dass ich statt dem eigentlichen Posten mit der Nummer 85, den Posten 58 stempelte. Mit mir machten gleich drei weitere Österreicher den gleichen Fehler.

Einen Tag später erging es mir viel besser und ich konnte den 21. Platz über die Mitteldistanz erzielen. Ich startete sehr schnell in das Rennen und konnte von Anfang an ein hohes Tempo gehen. Leider passierte mit kurz nach dem Zuschauerposten ein Orientierungsfehler der mir einen Top10 Platz kostete. Trotzallem war dieser 21.Platz meine bisher beste Platzierung bei einer internationalen Großveranstaltung.

Beim Staffelbewerb startete ich leider nur für Österreich 2, da die Qualifikation für das Staffelrennen der Sprintbewerb war. Somit starteten die drei Österreicher die beim Sprint disqualifiziert wurden in der zweiten Staffel. Ich konnte mit einem soliden Startrennen sehr zufrieden sein. Ich übergab an 8. Stelle in der Nationenwertung an den zweiten Fahrer. Leider hatte der Schlussläufer einen verpatzten Lauf und wir konnten unser Ziel die erste Österreichische Staffel zu besiegen, nicht erreichen. Jedoch konnten wir die erste Bronzemedaille bei den Herren feiern. Die erste Staffel erreichte den hervorragenden 3.Platz.

Der erstmals inoffiziell ausgetragene Mixedsprintbewerb am nächsten Tag lag mir sehr gut und ich konnte zwei sehr schnelle Rennrunden absolvieren. Bei diesem Bewerb startet jeweils ein Mann und eine Frau. Dabei sind pro Starter 2 Runden zu absolvieren. Gemeinsam mit Michaela Gigon belegte ich den 12. Platz.

Im letzten diesjährigen internationalen Rennen, der über die Langstrecke konnte ich noch mein bestes Saisonergebnis erzielen. Ein 15. Platz dient als Trostpflaster für die etwas durchwachsene internationale Saison. Dabei wäre noch mehr drin gewesen, aber eine langsamere Routenwahl kostete einen Platz unter den besten 10. Es war ein sehr schnelles Rennen Nun folgt noch das Austria Cup Finale mit der Staatsmeisterschaft über die Sprintdistanz am 08. und 09. Oktober. Ich werde noch einmal alles geben und möchte die Österreichische Rangliste gewinnen.